Bildweberei / Tapestry weaving

Ich liebe die Bildweberei.

Für mich ist die Bildweberei ein Kulturgut. Um es zu Erhalten muss es von Generation zu Generation weitergetragen werden. Dazu gehört es miteinander darüber zu Sprechen, Tipps und Tricks weiterzugeben und junge Leute dafür zu begeistern.

Aus der Ausbildungsordnung des Weberhandwerks ist das Bildweben längst verschwunden. Der Ausbildungsberuf Paramentikerin ist ebenfalls nicht mehr vorhanden. Selbst die Flachweber kämpfen um ihr Handwerk lebendig zu halten. Für die Bildweberei kenne ich hier in Deutschland nur 2 Hochschulen an denen noch gelehrt wird. Es wird in Textilstudiengängen für Kunst (Visual Arts) unterrichtet, wo es meiner Meinung nach auch hin gehört, denn es ist eine Form der bildgebenden Kunst.

Die Übersetzung eines Bildes in ein Gewebe ist ein höchst spannende Aufgabe.
Es ist die Arbeit die ich liebe und hoffe niemals "auszulernen"; ich will forschen, suchen, finden, teilen..... 


An dieser Stelle finden Sie meine persönlichen Tipps fürs Bildweben. Symbolisch als Anfang......

Tipp Nr.1: The "double half hitch".

Der "Double half hitch" ist ein Anfangsknoten für die Bildweberei. Er wird auf jeden Kettfaden geknotet. Nebeneinander, so das eine erste Webreihe entsteht. 
Ich habe diese Knoten am West Dean College (England) in einem Kurs von Pat Taylor das kennen- und schätzen gelernt.. Auf Deutsch heißt der Knoten "Webleinsteg" oder auch "doppelter halber Schlag". Es ist für mich der "beste" Knoten weil er ein Bildgewebe absichert. Man kann ein paar cm daneben abschneiden, ohne das das Gewebe abrutscht. Ich bin total begeistert !!!!
Bilder sind geplant.




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